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26. Oktober 2026

KSTA: Wann sich Pendeln nach Köln lohnt

Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut hat den Postbank Wohnatlas 2026 vorgelegt. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat die Ergebnisse für Köln und sein Umland in seiner Ausgabe vom 24. Oktober 2026 unter dem Titel „Wann sich Pendeln nach Köln lohnt“ analysiert.

Das Ergebnis: Günstigere Kaufpreise allein machen einen Umzug noch nicht wirtschaftlich. Entscheidend seien auch Fahrtkosten und Zeitaufwand. Auch die Frage, ob und in welchem Umfang Homeoffice möglich ist, sei von Bedeutung.

Bestandswohnungen kosteten in Köln durchschnittlich 5.029 Euro je Quadratmeter. In den Umlandkreisen lagen die Preise im Schnitt mindestens 900 Euro darunter. Die Studie stellt der Kaufpreisersparnis die Pendelkosten gegenüber. Neben den Fahrtkosten berücksichtigt sie die Fahrzeit, bewertet anhand der Bruttolohnkosten, sowie Notarkosten und Grunderwerbsteuer beim Kauf.

 Für eine 120 Quadratmeter große Wohnung in Leverkusen bleibe der Kaufpreisvorteil bei fünf wöchentlichen Pendeltagen mit dem Auto rechnerisch 26,8 Jahre bestehen, berechnet der KSTA. Mit Bus und Bahn seien es 48,9 Jahre. Auch Hürth, Pulheim und Brühl schneiden beim ÖPNV günstig ab: Dort sei die Ersparnis erst nach rund 38, knapp 34 beziehungsweise fast 30 Jahren aufgebraucht. In Lohmar seien es wegen der langen ÖPNV-Fahrzeit nur 5,4 Jahre.

Homeoffice verbessere die Bilanz deutlich, ermitteln die Journalisten. Bei drei Pendeltagen pro Woche und zwei Tagen zu Hause steige der rechnerische Vorteil für Leverkusen auf 77,4 Jahre, für Hürth auf 64,5 Jahre.