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Burmester kündigt weitere soziale Erhaltungssatzungen an

Ein Jahr nach seinem Amtsantritt bezeichnet Oberbürgermeister Torsten Burmester die Lage auf dem Kölner Wohnungsmarkt als angespannt. Viele Menschen suchten verzweifelt eine bezahlbare Wohnung. Das Problem lasse sich jedoch nicht innerhalb eines Jahres lösen, erklärt er im KSTA-Interview „Im Moment verteilen wir Pflaster“ vom 30. Oktober 2026.
Hoffnung setzt Burmester auf den im Dezember vom Rat beschlossenen Bauturbo. Dieser ermögliche eine schnellere Planung. Aktuell würden auf diesem Weg rund 3.500 Wohneinheiten bearbeitet, darunter circa 750 öffentlich geförderte Wohnungen. Ergebnisse erwarte er in ein bis zwei Jahren. Für das laufende Jahr nennt Burmester bereits 4.623 fertiggestellte Wohnungen.
Ein weiterer Ansatzpunkt seien die Baukosten. Nach Burmesters Angaben konnten mit „Köln baut bezahlbar“ durch veränderte Standards Einsparungen von 900 Euro pro Quadratmeter erreicht werden. Vereinfachungen in der Verwaltung sollen weitere 400 Euro pro Quadratmeter ermöglichen. Am langfristigen Neubauziel hält Burmester fest: Dauerhaft brauche Köln 6.000 neue Wohnungen pro Jahr. Das sei sein Ziel, heißt es in dem KSTA-Interview. Er räumt allerdings ein, diese Zahl nicht jedes Jahr erreichen zu können.
Neben dem Neubau will der OB den Mieterschutz stärken und kündigt weitere soziale Erhaltungssatzungen wie in Kalk an. Welche Quartiere dafür vorgesehen sind und wann die Satzungen folgen sollen, geht aus dem Interview nicht hervor.