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Auftakt für "Köln baut bezahlbar. Wohnen für alle."
Mit rund Teilnehmern aus 14 städtischen Ämtern und der Immobilienwirtschaft startete am Freitag, 30. Januar, der Dialogprozess „Köln baut bezahlbar. Wohnen für alle.“ Gemeinsam will man Lösungen finden, um Planungs- und Genehmigungsverfahren zu verschlanken und Baukosten zu senken.
Mit der Auftaktveranstaltung zum Dialogprozess „Köln baut bezahlbar. Wohnen für alle“ ist am Freitag, 30. Januar, in einer Plenumsveranstaltung mit rund 100 Teilnehmern aus 14 städtischen Ämtern und der Immobilienwirtschaft der Startschuss für einen intensiven Austausch gefallen: Wie können mit Blick auf das Vorbild in Hamburg Planungs- und Genehmigungsverfahren verschlankt und Baukosten in Köln spürbar gesenkt werden?
Oberbürgermeister Torsten Burmester eröffnete die Veranstaltung, zu der die Stadt Köln gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen PD Beratung eingeladen hatte. Die WIK war mit zahlreichen Vertretern in den einzelnen Arbeitskreisen vertreten.
Franka Schinkel, Leiterin der Kölner Wohnungsbauleitstelle, stellte im Plenum vor, wie die Stadt ihre internen Prozesse neu ausrichtet. Ziel: mehr Tempo durch klare Strukturen, Verbindlichkeit und professionelles Projektmanagement.
Zentrale Bausteine sind Stichtagsregelungen in zwei klar definierten Stufen, die frühe Abstimmung der Prozesse mit Investoren sowie dezernatsübergreifende Projektteams, die sich in fest definierten Projektkonferenzen treffen. Bereits zum Kick-off-Termin wird ein abgestimmter Terminplan bis zur Baugenehmigung festgelegt. Das soll für frühzeitige Klarheit statt später Überraschungen sorgen.
Für Wohnungsbauprojekte mit mehr als 50 Wohneinheiten finden auf Dezernenten- und Amtsleitungsebene jeweils am ersten Donnerstag des Monats Projektkonferenzen statt. Hier werden aktuelle Herausforderungen in laufenden Projekten gebündelt, das soll für schnellere Entscheidungen und klare Zuständigkeiten sorgen.
Flächen für 60.000 Wohnungen identifiziert
In Vertretung von Baudezernent Markus Greitemann begrüßte sein Kollege Andree Haack die Teilnehmenden und machte deutlich: Die ambitionierten Ziele – Baukosten senken und Verfahren beschleunigen – sind nur im offenen Dialog erreichbar. Er appellierte an die Anwesenden, den anstehenden Prozess in gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Akzeptanz zu begleiten. Er verwies in seinem Eingangsstatement u.a. auf die laufende Fortschreibung des Wohnungsbau-Programms, in dessen Rahmen die Stadt für den Wohnungsbau zu aktivierende Flächen für rund 60.000 Wohnungen identifiziert habe.
Das Programm für den weiteren Projektverlauf ist straff: Am Freitag, 20. März, sollte nach weiteren Sitzungen der vier Arbeitskreise eine weitere Plenumsveranstaltung stattfinden. Dort sollen die Zielvorstellungen im Mittelpunkt stehen. Am Freitag, 22. Mai, sollte die Ergebnispräsentation im Plenum stattfinden. Knapp eine Woche teilte PD Beratung mit, dass die Terminkette sich nach zahlreichen Eingaben zum Prozess verändern wird.
Der Prozess soll demnach bis zu den Sommerferien gehen.
Hier gelangen Sie zur in der Auftaktveranstaltung gezeigten Präsentation.